Shaved bedeutet rasiert, vor allem in Bezug auf den Intimbereich, und meint daher die Entfernung der Schambehaarung. Vor allem in jüngster Vergangenheit hat sich die Ansicht entwickelt, dass die Schambehaarung unhygienisch und unästhetisch ist. Diese Einstellung hat sich zuerst vor allem bei Frauen entwickelt, wobei auch immer mehr Männer diese Ansicht teilen und sich dazu entscheiden, die Schambehaarung zu entfernen.
Bei einer Intimrasur werden je nach Geschlecht die primären Geschlechtsteile von der Schambehaarung entfernt. Während bei Frauen die Haare von den äußeren Schamlippen sowie vom Venushügel entfernt werden, geschieht beim Mann die Haarentfernung im Bereich von Penisschaft und Hodensack.
Die Vorteile der Intimrasur werden vor allem in einer rein ästhetischen Wirkung gesehen. In jüngster Vergangenheit hat sich bei den meisten Menschen, darunter vor allem auch Jugendliche, eine Neigung entwickelt, die rasierte Intimbereiche besonders erotisch findet. Vor allem bei Frauen spielt aber auch die Hygiene eine deutliche Rolle, fühlt man sich doch wesentlich reinlicher, wenn die Behaarung im Intimbereich entfernt wurde. Der Kontakt mit Schweiß, Urin, Vaginalsekret, Menstruationsblut und anderen Körperflüssigkeiten ruft ein gewisses Unbehagen in Sachen Hygiene hervor, das durch die Intimrasur rasch beseitigt werden kann. Darüber hinaus spielt die Intimrasur bei einigen Sexualpraktiken ebenfalls eine entscheidende Rolle, so wird Oralverkehr von den meisten Menschen als noch schöner empfunden, wenn der Sexualpartner über einen rasierten Intimbereich verfügt. Es hat sich auch eine eigene Sexualpraktik gebildet, die in engem Zusammenhang mit der Intimrasur steht. Es handelt sich dabei um die Neigung, bei seinem Sexualpartner im Rahmen des Vorspiels die Intimrasur durchzuführen. Diese gewisse Machtausübung wird als stimulierend empfunden, wobei der frisch rasierte Intimbereich auch beim eigentlichen Geschlechtsverkehr besonders erregend wirkt.
Eine besondere Funktion der Schambehaarung besteht unter anderem darin, Pheromone abzusondern, die für die sexuelle Anziehungskraft auf den Sexualpartner verantwortlich sind. Nicht zuletzt deswegen kann die Intimrasur teilweise auch genau den gegenteiligen Effekt von dem erzielen, was man eigentlich erreichen wollte. Es kann nämlich in Folge des shaving zu einer Minderung der sexuellen Anziehungskraft kommen. Außerdem kann es zu Schnittverletzungen kommen sowie zu Entzündungen, Pusteln und sogar Abszessen.