Der hand job beschreibt eine Sexualpraktik, die im Deutschen auch als Handentspannung bekannt ist. Im Detail handelt es sich dabei um eine sexuelle Praktik, die nicht nur aufgrund ihres Wortursprungs mit dem blow job verglichen werden kann. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Sexualpraktiken besteht darin, dass beim hand job der Mann durch die Hände zur Ejakulation gebracht wird. Es erfolgt also keine Stimulation mit Mund, Zunge oder Lippen. Der hand job unterscheidet sich von der Masturbation, da der Penis nicht selbstständig mit den Händen bis zur Ejakulation stimuliert wird. Die Bezeichnung ist dann gebräuchlich, wenn der passive Partner ein Mann ist, währenddessen der aktive Partner sowohl Mann als auch Frau sein kann, wobei diese Praktik eher unter heterosexuellen Paaren verbreitet ist. Der hand job findet unterschiedliche Anwendungen, ist jedoch sehr bekannt und vor allem auch unter jüngeren Sexualpartnern besonders beliebt.
Das heavy Petting ist eine Form der sexuellen Aktivität, bei der der hand job zumeist Verwendung findet. Petting bezeichnet im Allgemeinen jede Aktivität, die zwar sexuelle Befriedigung bringt, bei der der Geschlechtsverkehr jedoch ausbleibt. Dies muss jedoch keinesfalls bedeuten, dass es nicht zum Orgasmus kommt. Vor allem auch Jugendliche nutzen das Petting und das Heavy Petting, um erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln. Während Petting auch Aktivitäten wie Küssen, Kuscheln oder Streicheln beinhaltet und zumeist vollständig angezogen vonstatten geht, beschränkt sich das Heavy Petting zumeist auf Aktivitäten, bei denen auch die Geschlechtsteile stimuliert werden und dadurch bewusst der Orgasmus herbeigeführt werden kann.
Zumeist wird der hand job auch im Rahmen des Vorspiels durchgeführt, um den Sexualpartner zu erregen oder überhaupt erst eine Erektion herbeizuführen. Es sollte jedoch im Rahmen des Vorspiels keinesfalls bereits zur Ejakulation kommen, was diese Form der sexuellen Aktivität vom Heavy Petting unterscheidet. Es steht einzig und allein der Lustgewinn im Vordergrund, während der Orgasmus danach erst durch den eigentlichen Geschlechtsverkehr herbeigeführt wird.
Die unterschiedlichen Techniken spielen beim hand job eine wesentliche Rolle, kann der Penis doch auf zahlreiche verschiedenste Arten und Weisen mit den Händen stimuliert werden. Meist wird die Hand dabei ringförmig um den Penis gegeben, wobei die Stimulation auch lediglich durch einzelne Finger geschehen kann. Darüber hinaus spielen Eigenschaften wie Schnelligkeit, Rhythmus, aber auch Druck eine wesentliche Rolle. Aufgrund der unglaublichen Vielfalt an Vorlieben kann der hand job nicht verallgemeinert werden, er muss vielmehr je nach den individuellen Neigungen durchgeführt werden. Ein hand job kann trocken oder feucht durchgeführt werden, also mit Hilfsmitteln oder ohne. Unterschiedliche Gleitmittel, aber auch Speichel kann bewirken, dass sich der hand job wesentlich anders anfüllt, als würde er ohne jegliche Hilfsmittel mit den bloßen Händen durchgeführt. Auch hier gilt jedoch, dass die unterschiedlichsten Vorlieben. Eine andere Bezeichnung ist Handentspannung, wobei sich die Entspannung darauf bezieht, dass der passive Partner, dessen Penis rhythmisch bewegt wird, einen Orgasmus erlebt. Der passive Partner kann sich voll und ganz zurücklehnen, während die eigentliche Arbeit beim aktiven Partner liegt. Dieser streichelt und massiert den Penis durch unterschiedlichste Bewegungen mit Händen oder Fingern so lange, bis der passive Partner einen Orgasmus erlebt und somit zur Ejakulation gebracht wird.