Die Bezeichnung Blonde , die aus dem Englischen entstammt und im Deutschen die Haarfarbe blond meint, stellt ebenso eine gern verwendete Thematik im Erotikjargon dar. Es handelt sich dabei um die wohl älteste sexuelle Vorliebe, die sich schon vor einiger Zeit entwickelt hat. Gemeint ist damit der Ruf, der blonden Frauen eine besondere sexuelle Attraktivität nachsagt. Häufig wird auch von Sexbomben gesprochen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie in Hinsicht auf sexuelle Praktiken beinahe keine Tabus kennen. Darüber hinaus wird der Stereotyp eines blonde girls auch noch meist durch eine enorm große Oberweite ausgezeichnet, was unter anderem auch einen Grund für die besondere sexuelle Anziehungskraft, die von blonden Frauen ausgeht, darstellen kann. Man bedient sich dieses Klischees häufig im Alltag, wobei vor allem die Erotikbranche davon immer wieder Gebrauch macht. Telefonsexgesellschaften bieten blonde girls an, die Pornoindustrie dreht Filme, in denen einzig und allein blonde Frauen beim Geschlechtsverkehr dargestellt werden. Dies hat unter anderem auch dazu geführt, dass sich dieses Klischee noch deutlicher verstärkt hat.
Im Telefonsexbereich finden sich zahlreiche Sparten wieder, unter denen die Kunden je nach ihren persönlichen sexuellen Vorlieben auswählen können. Eine der wohl ersten Wahlmöglichkeiten wird von den allseits bekannten blonde girls dargestellt. Die Kunden bringen mit dieser Sparte sofort sämtliche typischen Charakteristika von Blondinen in Verbindung. Das Bild einer blonden Sexgöttin mit praller Oberweite, die sich unter anderem auch dadurch auszeichnet, dass sie keinerlei Tabus kennt, entsteht im Kunden und soll ihn dazu bewegen, diese Option zu wählen.
Zahlreiche Pornoproduktionen spezialisieren sich auf blonde Frauen und lassen einzig und allein blonde girls in ihren Filmen auftreten. Die meist nicht sehr intelligenten Frauen zeichnen sich dabei meist dadurch aus, dass sie über eine große Oberweite verfügen, einen sexy Po sowie eine besonders schmale Taille besitzen und von den Männern meist relativ einfach zu sexuellen Aktivitäten verführt werden können. Meist sind es sogar die Blondinen selbst, die den Männern durch ihre offensichtlichen Reize den Kopf verdrehen und einzig und allein die Absicht hegen, einen Sexualpartner zu finden. Zahlreiche bekannte Vertreter aus dem Pornogeschäft fallen in die Kategorie der blonden Sexbombe, wie Gina Wild, die Pornoqueen im deutschsprachigen Gebiet schlechthin, Dolly Buster oder Jenna Jameson. Der Großteil der erfolgreichen weiblichen Pornodarstellerinnen fällt in den Kreis dieser Frauen, weshalb nach wie vor gesagt werden kann, dass die Hot Blondes, wie sie im Erotikjargon auch genannt werden, nach wie vor die beliebteste Gruppe im Erotikgeschäft darstellen.
Auch die Medienwelt wird nach wie vor von den blonden Sexbomben beherrscht, nehmen sie doch von Zeitungen und Magazinen bis hin zu Fernsehproduktionen in den unterschiedlichsten Formaten die Hauptrolle ein. So ist im Bereich des Fernsehens wohl Pamela Anderson in ihrer Rolle in der Fernsehserie Baywatch als der Inbegriff einer blonden Sexbombe zu nennen. Die blonde Schönheit mit praller Oberweite lediglich bekleidet mit einem hautengen roten Badeanzug zieht die Blicke der Männer auf sich und sorgt ganz nach dem Prinzip „sex sells“ für Einschaltquoten. Aber auch im Bereich der Zeitschriften finden sich immer wieder Blondinen und nehmen eine klischeebehaftete Rolle ein. Der Playboy ist hierbei als wohl populärstes Beispiel anzuführen, wobei zu erwähnen bleibt, dass auch diverse Tageszeitungen auf das Prinzip „sex sells“ gerne zurückgreifen.