Der Begriff Ass kommt aus dem Englischen und bedeutet im Deutschen Gesäß, wobei häufiger auch vulgäre Bezeichnungen wie Arsch verwendet werden. In der Erotikbranche hat sich mittlerweile ein eigenes Gebiet entwickelt, das sich einzig und allein mit der sexuellen Anziehungskraft des Hinterns beschäftigt. Es handelt sich beim Hintern um ein äußerst intimes körperliches Merkmal, das sich in unmittelbarer Nähe zu den primären Geschlechtsorganen befindet. Neben der erotischen Anziehungskraft geht jedoch auch eine gewisse Scham mit dem Begriff Hintern einher, weshalb dieser in den meisten Kulturen wie auch die Geschlechtsmerkmale verdeckt bleiben sollte. Vor allem auch in den Medien findet man den Begriff Ass immer wieder, so erfreuen sich doch zahlreiche musikalische Werke großer Beliebtheit, in denen Phrasen wie „shake your ass“ vorkommen. Dazu verdeutlichen leicht bekleidete Frauen durch diverse Tanzeinlagen das zentrale Thema der unterschiedlichen Songs.
Diese Bezeichnung ist zwar noch nicht sehr bekannt, aber sie ist trotzdem eine äußerst beliebte Sexualpraktik, die unabhängig von der sexuellen Neigung ausgeübt werden kann. Es handelt sich hierbei um das Aneinanderreiben der Gesäße, das wiederum zum Lustgewinn führen soll. Auch dadurch kann die besondere Stellung, die dem Hintern im Bereich der Erotik und der Sexualität zu Teil wird, äußerst stark zum Ausdruck gebracht werden. Insbesondere der Hintern der Frau wird im Erotikjargon besonders hervorgehoben und von zahlreichen erotischen Anbietern angepriesen. Die Rubrik Ass hat sich mittlerweile beinahe in jedem Erotikbetrieb etabliert, sei es im Telefonsexbereich oder im Pornogebiet. Immer wieder wird mit den unterschiedlichsten Formen von Ass Werbung gemacht, wobei mit Abstand der etwas fülligere und gut proportionierte Hintern im Vordergrund steht.
Unter anderem kommt dem Hintern in der Aktfotografie eine besondere Rolle zu. Die erotische Wirkung wird durch spezielle Rahmenbedingungen noch verstärkt und aufgrund der Tatsache, dass es sich beim Hintern nicht um ein primäres Geschlechtsmerkmal, jedoch trotzdem um einen Körperteil mit großer erotischer Wirkung handelt, eignet er sich hervorragend für den Bereich der Aktfotografie.